Home | Kontakt | Impressum

Inhalt der Charta

Die Charta der deutschen Heimatvertriebenen ist die erste gemeinsame Grundsatzerklärung der Vertriebenen in der Bundesrepublik. Ihre Ansprüche und Selbstverpflichtungen sind darin niedergelegt. Sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele finden Erwähnung.

Von der bundesrepublikanischen Gesellschaft wird Gleichberechtigung eingefordert. Eine gerechte Verteilung der Kriegslasten und arbeitspolitische Maßnahmen sollen dazu Hilfestellung geben. 

Gleichzeitig verpflichteten sich die Vertriebenen zu einem harten und unermüdlichen Einsatz nicht nur für den Wiederaufbau Deutschlands sondern auch Europas.

Denn nur in einem geeinten, friedlichen und prosperierenden Europa sehen die Verfasser der Charta die Chance, dass ihr langfristiges Ziel - das "Recht auf die Heimat" - sich erfüllen kann. Mit der Charta nehmen die Vertriebenen Abstand von Krieg und Gewalt, d.h. von "Rache und Vergeltung". Der Text enthält keine territorialen Forderungen. Stattdessen werden naturrechtliche bzw. gottgegebene Grundrechte postuliert und an das christliche Gewissen der Völker appelliert, sich einer Lösung des Weltproblems Flucht und Vertreibung zu verpflichten.