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Die Verteilung der Vertriebenen auf die Besatzungszonen

Für das Jahr 1950 gibt es statistische Angaben für die absoluten und prozentualen Zahlen der Flüchtlinge und Vertriebenen, die nach Bundesländern in der Bundesrepublik und nach Ländern in der DDR geordnet werden können. Den prozentual höchsten Anteil an Flüchtlingen hatte danach das agrarisch geprägte Mecklenburg mit 41,7 Prozent, gefolgt vom ebenfalls ländlichen Schleswig-Holstein mit 38,2 Prozent. Bayern hatte immerhin 23,5 Prozent Neubürger, während das Land Rheinland-Pfalz mit nur 6 Prozent den niedrigsten Anteil aufwies. In absoluten Zahlen erhielt Bayern mit fast zwei Millionen Vertriebenen den größten Bevölkerungszuwachs, gefolgt von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wo jeweils über 1,8 bzw. 1,3 Millionen Menschen eine neue Heimat fanden.