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Rechtlicher Rahmen für die Integration: Das Bundesvertriebenengesetz

Die rechtliche Grundlage für die notwendige Eingliederung der Vertriebenen in die Nachkriegsgesellschaft bildete ein Bündel von Gesetzen. Das Bundesvertriebenengesetz vom 19. Mai 1953 ist dabei das zentrale Gesetz. Es enthält Regelungen zum Status der Vertriebenen, der Sowjetzonenflüchtlinge und aktuell der Spätaussiedler. Zu den Vertriebenen gehören auch diejenigen, die ab 1933 aus Gründen der Rasse, des Glaubens, der Weltanschauung oder wegen politischer Gegnerschaft nationalsozialistischen Maßnahmen ausgesetzt waren und in diesem Zusammenhang ihren Wohnsitz verloren haben.

Im Bundesvertriebenengesetz werden bis heute Bund und Länder verpflichtet, das kulturelle und historische Erbe der ehemaligen deutschen Ostprovinzen zu sichern und zu bewahren und die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen. Es ist der rechtliche Rahmen für die Aufnahme von Spätaussiedlern und seit über 55 Jahren Ausdruck der Verantwortung Deutschlands für die Vertriebenen und Spätaussiedler.